18.09.2020, 07:00 Uhr

Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit

Vorbildliches Engagement in ganz Deutschland sichtbar zu machen, öffentliche Aufmerksamkeit für das…

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Keyvisual KNBV

„Gemeinsam Verantwortung übernehmen“

Als Gesellschaft tragen wir gemeinsam die Verantwortung, unser Handeln mit Blick auf die Zukunft anzupassen. Wir als Landesregierung nehmen unseren Teil der Verantwortung wahr und integrieren das Leitprinzip einer nachhaltigen Entwicklung in unseren Einkaufskorb. Durch das Einrichten der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung fördern wir nun außerdem die kommunalen Bestrebungen in diesem Bereich.

Damit bringen wir nicht nur die Märkte auf einen grüneren Kurs, wir stärken auch die Kommunen des Landes: Als Anlaufstelle für Information und Beratung unterstützt und begleitet das KNBV das Vorhaben, soziale, ökologische und ökonomische Kriterien im Einkauf umzusetzen. Kommunen sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Ziele so leicht wie möglich verwirklichen zu können, indem sie vom Netzwerk und Fachwissen der KNBV profitieren. Die Einhaltung von Menschenrechten innerhalb der Wertschöpfungskette, Ressourcenschutz sowie fairer Handel sind essentielle Bestandteile dieses Vorhabens und zeigen die Ambitionen des Landes Schleswig-Holstein, zu einer zukunftsfähigen Welt beizutragen und über die eigene Scholle hinaus zu wirken.

Ich freue mich über die Möglichkeit, Nachhaltigkeit nun noch umfangreicher in den Alltag unseres Landes einbinden zu können und hoffe, dass das KNBV unser Nachhaltigkeitsstreben weiter bestärkt und zu neuen Handlungen inspiriert.

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Vorteile nachhaltiger Beschaffung und Vergabe

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

In Deutschland werden jährlich zwischen 260 und 460 Milliarden Euro zur Beschaffung von Bau-, Dienst- und Lieferleistungen ausgegeben. Ungefähr die Hälfte davon entfällt auf Kommunen, eine nachhaltige Beschaffung hat also große Auswirkungen. Vernetzen Sie sich, tauschen Sie sich aus und lernen Sie voneinander – gemeinsam können wir viel erreichen!

Wirtschaftlichkeit bedeutet Nachhaltigkeit

Ein Vorurteil gegenüber der nachhaltigen Beschaffung ist, dass diese teurer sei als der Einkauf konventioneller Produkte. Das Problem ist, dass hier oft die Folge- und Lebenszykluskosten außer Acht gelassen werden. Berücksichtigt man die Langlebigkeit und geringeren Umweltkosten, sowie die sozialen Vorteile nachhaltiger Produkte, sind diese im Endeffekt meist günstiger. Nachhaltige Beschaffung ist also nicht nur etwas für „reiche“ Kommunen!

Vorbildfunktion

Kommunen, die auf eine nachhaltige Beschaffung umstellen, setzen ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen. Die Kommune nimmt Ihre Verantwortung wahr und motiviert Unternehmen, Organisationen, andere öffentliche Auftraggebende und Verbraucherinnen und Verbraucher vor Ort ebenfalls auf nachhaltige Beschaffung und Vergabe zu setzen!

Fair und Sozial

Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur einen geringeren Einsatz schädlicher Substanzen für Umwelt, HerstellerInnen und AnwenderInnen, sondern eine generell höhere Verträglichkeit und bessere Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Fördern Sie Gerechtigkeit, Menschenwürde und Gleichheit vor Ort und weltweit!

Innovationsförderung

Je mehr Kommunen sich der nachhaltigen Beschaffung verschreiben, umso größer wird die Nachfrage nach umweltfreundlichen und fair produzierten Produkten. So wächst auch das Angebot und neue Produkte und Dienstleistungen entstehen!

Klima- und Umweltschutz

Immer mehr Kommunen verschreiben sich dem Klimaschutz, die Beschaffung sollte dabei unbedingt mitgedacht und betrachtet werden. Sie können Ressourcen schützen, CO2 einsparen und Ihre Kommune sicher, anpassungsfähig und inklusiv gestalten. Außerdem leisten Sie Ihren Beitrag zur Erreichung der schleswig-holsteinischen, deutschen und weltweiten Klimaziele!

Neue Projekte

Öffentlicher Mülleimer, gefüllt mit benutzten Hundekotbeuteln.

Auf der Straße, im Park und im Gebüsch, sogar im Meer sind Sie zu finden – Hundekotbeutel!

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Mitmachen und ein Zeichen setzen – gegen Menschenrechtsverletzungen und für eine faire Welt.

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Wie können Weihnachtsmärkte und andere kommunale Feste nachhaltiger gestaltet werden?

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