Klimaanpassung
Hitze, extreme Trockenheit, sintflutartige Regenfälle oder heftige Stürme bringen es ins Bewusstsein: die Klimakrise wirkt sich aus, das Klima wandelt sich.
Anpassung an den Klimawandel bedeutet, Strategien und Maßnahmen zu ergreifen, um sich auf die jetzigen und zukünftigen Folgen des Klimawandels vorzubereiten und sich darauf einzustellen.
Während der Klimaschutz darauf ausgerichtet ist, den Klimawandel selbst zu mindern oder ihn möglichst abzuwenden, geht es bei der Klimaanpassung darum, die Gesellschaft, Umwelt und auch Wirtschaft vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.
Bei Maßnahmen zum Klimaschutz als auch zur Klimaanpassung sind alle gesellschaftlichen Akteure gefragt: so Privatpersonen, Politik, Unternehmen oder Kommunen.
Beispielhafte Maßnahmen:
- Kommunen können ihre Bürgerinnen und Bürger vor Hitze schützen, indem sie freien Zugang zu Trinkwasser und kühlen Gebäuden ermöglichen, s. auch Hitzeschutz.
- Gleichsam durch die Verringerung von aufheizbaren Flächen in Form von Umgestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen u.a.
- Sparsamer Umgang mit Trinkwasser
- Änderung von Beschaffungsvorgängen: Ausrichten auf Lieferketten, die in Zeiten von Wetterextremen stabil und unterbrechungsfrei funktionieren.
- Umgestaltung von Nadelholzplantagen zu naturnahen Mischwäldern, weil diese mehr Wasser speichern, Dürre besser standhalten sowie Kühle und Erholung spenden.
- Renaturierung von verbauten Flußläufen und Auen, damit sie beim nächsten Hochwasser viel Wasser aufnehmen und es von Siedlungen fernhalten.